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Geschichte Stadt Usedom Usedom (Stadt) und Umland

Geschichte Stadt Usedom

Auf historischen Spuren

Die Stadt Usedom verdankt ihrem Namen dem slawischen „uznam“ und wurde etwa um 1124 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name veränderte sich bis 1421 in „Usedum“ und lässt wohl auf die deutschen Begriffe Strom oder Mündung schließen.

Besiedelt wurde die Region bereits seit der Jungsteinzeit. Ab dem 8. Jahrhundert waren hier Slawen ansässig, was Funde am Schlossberg belegen, auf dem sich seit dem 10. Jahrhundert eine slawische Burgsiedlung befand, die anfangs des 12. Jahrhunderts durch die Dänen zerstört wurde.

Durch die Missionierung des Bischofs Otto von Bamberg und auf Druck des Greifen-Herzogs Wartislaw I. versammelten sich 1128 die westpommerschen Adeligen auf dem Schlossberg, um das Christentum anzunehmen. Daran erinnert noch heute ein sogenanntes Christianisierungsdenkmal. Mit dem Wiederaufbau der Burg um 1159 entstand auch eine planmäßige Stadt mit dem Markt als Zentrum. 1298 verlieh Herzog Bogislaw IV. Usedom das Lübische Stadtrecht.

Ab dem 16. Jahrhundert erhielt der Ort eine Stadtmauer mit die Stadttoren. Bei zwei Großfeuern 1475 und 1688 brannte die Stadt völlig nieder. Nach dem Westfälischen Frieden gehörte sie ab 1648 zu Schwedisch-Pommern und mit dem Frieden von Stockholm ab 1720 zu Preußen. Seit 1876 verfügt die Stadt an der Strecke Ducherow-Swinemünde über einen Eisenbahnanschluss mit Bahnhof. Dadurch entwickelte sich die Stadt auch weiter außerhalb der Stadtmauern. Zur Stadt Usedom gehören gut ein Dutzend Ortsteile sowie verschiedene Wüstungen und Wohnplätze.

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Geschichte Stadt Usedom

17406 Usedom

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